Hier finden Sie alles Wissenswerte zu meiner schriftstellerischen Tätigkeit. Daneben erfahren Sie Hintergründe zu meiner Person und meinen Werken. Sie möchten mich gerne persönlich kennenlernen, möchten sich spannende und humorvolle Geschichten "aus erster Hand" vorlesen lassen? Kein Problem, besuchen Sie doch einfach eine meiner Lesungen. Bei der Gelegenheit signiere ich Ihnen auch gerne ihr Buch.
Ihr Erwin Kohl                                        

                               Und hier erfahren sie ALLES zum neuen Roman:

Verdammt lang tot

Am 12. November ist es soweit: Der 11. Roman aus meiner Feder steht in den Regalen der Buchhändler. Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Krimiserie, die im Bastei-Lübbe-Verlag erscheinen wird. Im Mittelpunkt der Serie steht der Ex-Polizist und Gelegenheits-Privatdetektiv Lukas Born, der getrennt von Frau und Kind (Hauptkommissarin Julia Born / Sohn Bastian) mit seinem Hund Manolo auf einem Campingplatz in Sonsbeck-Labbeck lebt. Lukas Born hat in seiner Zeit als Polizist einen Entführer mit Prügel entlockt, wo er sein Opfer gefangen hält. Er kam einige Stunden zu spät, der kleine Cedric lebte nicht mehr und Born wurde vom Dienst suspendiert. Das Hintertürchen, welches man ihm offen gelassen hatte, schlug er zu. "In einer Zeit, in der ein pädophiles Arschloch mehr Rechte hat als ein unschuldiges kind, möchte ich kein Polizist sein", lautet seine Entscheidung.

Der Handlungsort

Bei der Wahl des Handlungsortes habe ich mich vom Campingplatz Kerstgenshof inspirieren lassen. Parallelen sind also durchaus beabsichtigt, auf der anderen Seite habe ich mir aber auch die künstlerische Freiheit gelassen, Personen und Örtlichkeiten abzuändern. Einen Campingplatz zum Schauplatz einer neuen Serie zu wählen, hat mehrere Gründe:Zum einen bietet er eine kostengünstige Unterkunft für meine Hauptperson, einen suspendierten und chronisch klammen Polizisten, zum anderen bietet er mir als Autor, was die Wahl der Figuren angeht, beinahe unbegrenzte Möglichkeiten. Auf einem solchen Campingplatz ist das soziale Gefüge ungleich ausgeglichener. Standesunterschiede gibt es nicht, der Umgang ist sehr viel persönlicher. Zudem bietet die Gemeinde Sonsbeck mit ihrem Dorf Labbeck einen idealen Background für einen Regionalkrimi. Ein Mord sticht nun mal da hervor, wo man ihn am wenigsten vermutet.

Das ist neu:

Mit dem elften Roman wollte ich einiges anders machen als bisher. Das betrifft nicht nur die Wahl der Figuren und des Settings, sondern vor allem die Umsetzung. Zum ersten Mal spielt eine Geschichte von mir im Präsens / Singular. Für mich war das eine riesige Umstellung, die ersten 100 Seiten musste ich vor allem die Zeitform immer wieder korrigieren. Hinzu kam, dass mir Stilmittel wie der Wechsel der Perspektive oder die Stimme des Erzählers nicht mehr zur Verfügung standen. Bereut habe ich es aber nie, denn mit der Gegenwartsform lässt sich ein höheres Erzähltempo erreichen und mit der Schilderung der Abläufe aus Sicht der Hauptperson eine engere Figurenbindung an den Leser erzielen. Damit war mir aber auch klar, dass ich dem Leser nur eine Figur an die Hand gebe, die Zeichnung dieser Figur also absolut sitzen muss. Dementsprechend akribisch bin ich an die Entwicklung des „Lukas Born“ herangegangen, wollte ihn auch mit Blick auf nachfolgende Bände möglichst vielschichtig gestalten.