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"Spannend, temporeich und immer mit einem kleinen Schuss Witz ...wie es sich für einen guten Krimi gehört."

Schönes bleibt - Buchtipp WDR 4


"Erwin Kohl hat als Autor zugelegt..." X-Zine.de


"Starke Protagonisten und bekannte Hauptprotagonisten..." deutsche-krimi-autoren.de


"...Taten stellen Polizei vor schier unlösbare Aufgaben." ekz

 


Wieder einmal hat Erwin Kohl einen tollen spannenden Roman geschrieben, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht. Nicht entgehen lassen!!!

www.toms-krimitreff.de


Lesermeinungen, veröffentlicht bei Amazon


Rezension von Arielen
Aus der Reihe "Joshua Trempe"
Mit „Zugzwang“ veröffentlichte Erwin Kohl im Frühjahr den ersten Fall seines Düsseldorfer Kommissars Joshua Trempe. Der ist mittlerweile zum LKA gewechselt, um nicht immer in vorderster Schusslinie zu stehen und seiner Frau damit Sorgen zu machen. Da er auch dort Freunde hat ist der Wechsel nicht so schwer.
Langweilig wird es ihm dabei dennoch nicht, denn im Rheinland erschüttert ein seltsames Geschehen die kleine Gemeinde Kirchfeld. Das Grab eines geachteten Mitglieds des Kirchspiegels ist kurz nach seiner Grablegung geschändet worden. Kränze und Blumengebinde wurden beiseite getreten und zufällige Spaziergänger beobachten, dass eine Frau in rotem Kleid auf dem Grab tanzt. Das wäre nur ein einfacher Fall von Frevel – wenn nicht kurze Zeit später in Gevelsberg das Gleiche geschähe...
Das LKA geht der Sache nach und stellt fest, dass die Männer – und noch zwei weitere Opfer auf ziemlich perfide Art ermordet wurden. Jemand hat ihnen giftige Kräuter in ihr letztes Mahl gemischt, die in der hohen Dosierung tödlich sind.
Joshua Trempe und sein Team gehen der Sache nach. Sie versuchen Gemeinsamkeiten zwischen den Männern zu finden, um daraus auf den möglichen Mörder zu schließen. Doch in ihren Gemeinden selbst scheint nichts zu sein. Sogar die Medien werden eingeschaltet, um Hinweise aus der Bevölkerung zu sammeln.
Die Spur führt schließlich zu der Heilpraktikerin Gudrun Weber. Doch wie kann man ihr Alibi widerlegen? Als die Beamten vom LKA das versuchen, kommen sie hinter eine schreckliche Tragödie.
Erwin Kohl hat als Autor zugelegt. Er bewegt sich nun sicherer mit seinen Figuren. Anders als im ersten Band hält er das Tempo seiner Erzählung von Anfang bis Ende durch und weiß geschickt den Verdacht auf jemand anderen zu lenken, um am Ende mit einer ganz anderen, aber ebenso logischen Lösung zu überraschen. Stück für Stück fügt sich der Fall zu einem interessanten Bild zusammen und weiß so den Leser bei der Stange und gut zu unterhalten.


Auch mit seinem zweiten Krimi schafft es der Autor seine Leserschaft in den Bann zu ziehen. Diesmal hält den Autor nichts in Krefeld, er wandert in die Umkreise und kleinere Ortschaften, an denen sich Verbrechen abspielen. Am Anfang ist alles nur ein Tanz auf dem Drahtseil, doch so nach und nach wird klar, dass hinter der Story eine weitere Geschichte steckt, in der alles seinen Anfang nimmt. Starke Protagonisten und bekannte Hauptprotagonisten begleiten den Leser durch eine tolle Story. Fazit: Lesenswert! Gelungener Plot mit starken Protagonisten.

www.deutsche-krimi-autoren.de


Naivitaet im LKA Duesseldorf, 15. Juni 2007
Von Krimi Mimi "KriMi" (Nieder-Olm, Rheinland Pfalz)

Ein gutes Thema und ein guter Start allerdings kann sich wohl keine Polizeidienststelle eine so stuemperhafte Ermittlung erlauben. Die ermittelnden Beamten aergern sich staendig ueber vergessene Details, die sie nicht nachfragten oder denen sie nicht nachgingen. Die Verbindung der Mordopfer ist nach anfaenglicher Dramatik ueberraschend simpel und unverstaendlich bleibt, wie man nicht viel frueher darauf kommen konnte.

Die Bescheidenheit macht diesen Krimi groß!, 30. Januar 2007
Von M. C. S. Rosner (Wien) - alle meine Rezensionen ansehen Wie sehr beneide ich jenen Rezensenten, der unten beschreibt, er hätte das Buch an einem Tag ausgelesen. Ich wünschte, ich hätte auch die Gelegenheit dazu gehabt.
Wer zögert, ob sich dieser Krimi wirklich lohnt, dem sei gesagt: ja, auf jeden Fall!
Geschmäcker sind, zugegeben, verschieden, doch für mich hat Erwin Kohl mit diesem Werk das ideale Verhältnis zwischen: Mordermittlung - Charakterbeschreibungen & persönliche Probleme der Protagonisten - Spannung hergestellt. Und all das mit einem Hauch von Charme und Humor. Es passt einfach.
Was mir am meisten imponiert: Kohl versucht nicht, unnötige Spannungsfaktoren einzubauen, die beim Lesen nur nerven - er belässt es dabei, dem Leser zum Beispiel nur soviel Einblick in die Privatsphäre der Ermittelnden zu geben, wie tatsächlich notwendig.

Auch probiert Kohl keineswegs, gezwungen literarisch modern zu schreiben, oder sich an zurzeit gefragten Mustern für anspruchsvolle Bücher zu orientieren. Kohl bietet seinen Lesern genau das, was ich mir von Kriminalliteratur erwarte: einen sprachlich gut beschriebenen spannenden Fall mit befriedigender Auflösung. Der Leser kann und darf mit seiner Konzentration ganz beim Wesentlichen bleiben.

Während das hier oben so einfach und lieblos dahingesagt klingt, möchte ich unbedingt hinzufügen, wie viel Respekt ich vor Erwin Kohls Bescheidenheit in jeglicher Hinsicht habe. Sein Krimi will gar nicht mehr sein, als ein Krimi. Aber gerade die kleinen pointierten Einblicke in das Leben von Joshua Tempe oder Karin Seitz sind es, die umso mehr beeindrucken und von ihrem Respekt voreinander zeugen. Genauso versteht es Kohl, Sprache gekonnt einzusetzen, ohne, dass es jemals unnatürlich wirkt.

Wenn Kohl so gut schreibt, weil er eben keine momentan thematisch gefragten Bestseller auf den Markt wirft, dann wünsche ich ihm auch für die Zukunft keine Massen sondern nur jene ausgewählten Leser, die Joshua Tempes Menschlichkeit und Kohls Schreibweise zu schätzen wissen.

Was bleibt mir da noch zu sagen:
Der nächste Erwin Kohl ist bereits bestellt.

Lesevergnügen am Niederrhein, 29. August 2006
Von Vennekel Alexander "vennekel3" (Krefeld) - alle meine Rezensionen ansehenDieses Buch stellt einen Meilenstein in der Entwicklung von Erwin Kohl dar, mit dem Wechsel des Verlages ist eine erhebliche Steigerung des Niveaus vollzogen worden. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen (habe nur einen Sonntag gebraucht), eine interessante Geschichte, ausdrucksstarke Stimmungen. Ein wirkliches Lesevergnügen.


Dieser Krimi bietet alles!, 20. Juli 2006
Von Krimiforever (Frankfurt) - alle meine Rezensionen ansehenEs fängt schon gruselig und mysteriös an: Die ominöse "Tänzerin" bittet zum Grabtanz. Zunächst von der Polizei nicht ernst genommen, tanzt diese Person nachts in einem roten Kleid auf einem frischen Grab. Als kurz darauf aus anderen Orten ähnliches vermeldet wird, nimmt der Roman an Fahrt auf und zieht den Leser in seinen Bann. Gewürzt mit einer Prise Humor und tollen, vor allem glaubwürdigen Charakteren bietet das Buch kurzweilige, spannende Unterhaltung. Mindestens ebenso gut als der Vorgänger "Zugzwang". Hoffentlich ermitteln Joshua Trempe und sein Team noch lange weiter!


In seinem 1. Krimi "Zugzwang" (BA 7/06) ließ Erwin Kohl seinen Helden, Hauptkommissar Joshua Trempe, an den vermeintlich ruhigen Schreibtisch beim LKA in Düsseldorf wechseln. In der jüngsten Krimifolge muss Trempe jedoch bald wieder an die Front zurück. Die Taten einer Serienmörderin, die am Niederrhein, in der Eifel sowie im Ruhrgebiet ihre Opfer unter scheinbar harmlosen älteren Herren sucht und findet, stellen die Polizei vor Ort vor schier unlösbare Aufgaben. Und so müssen Trempe und seine Kollegen vom LKA eingreifen. Kohl schreibt sich bei seinem 2. Krimi weiter in Form. Wenn er sich in Zukunft kleinerer Ungeschicklichkeiten enthält, wie z.B. der ermittelnden Staatsanwältin den Namen einer seiner Testleserinnen zu verleihen, könnte er zum aufsteigenden Stern am niederrheinischen Krimihimmel werden. Für Lokalkrimileser am Niederrhein und dessen unmittelbarer Nachbarschaft geeignet. ekz


BUCHTIPP VOM 22.08.2006

Grabtanz
Erwin Kohl


Die meisten guten Krimis, so sagt man, kommen aus den USA und aus Schweden. Dass es auch bei uns eine Menge schlauer Köpfe gibt, die sich spannende Geschichten ausdenken können, beweist der Autor Erwin Kohl. Er wurde 1961 am Niederrhein geboren und bis heute ist seine Heimat auch Schauplatz der erdachten Verbrechen. "Grabtanz" heißt Erwin Kohls neuer Krimi, den Sibylle Haseke hier präsentiert.

Redaktion: Doro Vogel
Rezension: Sibylle Haseke

Beitrag zum Anhören

Bauer Brahms staunt nicht schlecht, als er spät nachts von seiner Doppelkopfrunde nach Hause wankt. Nun gut, er hat wieder ziemlich viel getrunken. Eigentlich sogar viel zuviel. Aber was er da auf dem Friedhof des kleinen Dorfes bei Wesel sieht, ist mit Alkoholmissbrauch kaum zu erklären. Zu zarter Musik tanzt in fast durchsichtigem rotem Kleid eine Frau auf einer Grabstelle!

Leider ist die Friedhofsmauer für den schwergewichtigen Brahms ein unüberwindbares Hindernis und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als "He, wer sind Sie? Was machen Sie da?" zu brüllen. Aber schon ist die mysteriöse Frau verschwunden. Als Brahms die Polizei ruft, ist diese natürlich ebenfalls ratlos: Warum tanzt jemand mitten in der Nacht auf dem frischen Grab eines älteren Mannes, der vor einigen Tagen an Herzversagen gestorben ist?

Kommissar Karl-Heinz Schmidt aus Krefeld hat erst einmal andere Probleme. Sein neuer Kollege Angelo Rossi ist nämlich ein bisschen hyperaktiv. Anstatt in der Sommerhitze eine ruhige Kugel zu schieben, lechzt der frisch zur Mordkommission Versetzte nach einem großen Fall. Er scheint seinem ersten Mord geradezu entgegen zu fiebern. Warum sonst sollte ihn der kürzliche Tod eines 69-Jährigen derart skeptisch machen, obwohl der Arzt doch Herzversagen als Todesursache diagnostiziert hat?

Kollege Angelo lässt einfach nicht locker, was den erfahreneren Kommissar unglaublich nervt. So lässt sich der Jungspund zum Beispiel auch nicht davon abhalten, das Grab des Verstorbenen noch mal genau unter die Lupe zu nehmen - und dabei stößt er plötzlich auf ein merkwürdiges Bild: Das frische Grab ist von Kränzen und Gestecken frei geräumt und überall sind Spuren von Frauenschuhen, noch dazu in einem auffälligen Muster, wie von einem Tanz.

Eine kurze Recherche zeigt: Auf dem Grab wurde Paso Doble getanzt. Die daraufhin veranlasste Obduktion wiederum ergibt, dass der Verstorbene wirklich keines natürlichen Todes starb; er wurde vergiftet. Beim Rundruf durch alle Polizeistationen schließlich kommt es ans Licht: Insgesamt wurden vier ältere Herren am Niederrhein auf diese Weise ermordet und auf sämtlichen Gräbern wurden Tanzspuren entdeckt. Jetzt mischt auch das Landeskriminalamt mit: Unter Leitung des erfahrenen Ermittlers Joshua Trempe wird sogleich die Sonderkommission "Tänzerin" gegründet. Denn niemand weiß, wie viele Opfer sich das tanzende Phantom noch suchen wird ...

"Grabtanz" von Erwin Kohl ist der zweite Krimi mit dem Düsseldorfer LKA-Ermittler Joshua Trempe als Held. Erzählt wird hier die Geschichte einer mysteriösen Serienmörderin - spannend, temporeich und immer mit einem kleinen Schuss Witz. Man fragt sich bis zum Schluss: "Wer ist es? Und warum macht sie das?", wie es sich für einen guten Krimi gehört.


 

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